Goldhamster und Dsungarischer: L & K
 

 

Körper- Lautsprache:

 

Neben der Kennzeichnung des Reviers durch Duftmarken sind Hamstern natürlich auch die wie bei uns Menschen gebräuchliches Ausdrucksmittel der Körper und Lautsprache möglich. Der hauptsächliche Gebrauch der Lautsprache ist besonders bei Hamsterbabys zu vernehmen, diese Laute auch Fiepen genannt – werden von der Hamstermama als Hilferuf erkannt worauf die fürsorgliche Mutter reagiert.

 

Lautsprache kann man ein Zähneklappern vernehmen, ist dies immer eine ernst zu nehmende Drohung.

Wird sie vom Gegner nicht akzeptiert und er zieht sich zurück, kann es zu einem schweren Kampf kommen. Hier ist dann natürlich sofort eine Trennung der Tiere von Nöten!

 

Faucht der Hamster, ist dies meist ebenso ein Drohlaut beim Angriff. Es kann aber auch sein, dass die Hamster dieses Fauchen beim Paarungsvorspiel von sich geben.

 

Ein Kreischen des Hamsters ist eine Abwehrhaltung kommt jedoch auch bei großer Angst durch Bedrohung eines Gegners oder Fressfeindes vor. Aber auch ein schlafender Hamster, der von seinem Pfleger geweckt wird, reagiert teilweise mit einem heftigen Kreischen.

 

Quiekt ein Hamster, hat er Angst. Dieser Laut ist meist eine Begleitererscheinung bei kleineren Rangeleien. Sollte neben dem Quieken aber auch noch ein Knirschen der Zähne zu hören sein, ist allerdings Vorsicht geboten, denn dies ist ein eindeutiges Zeichen von Aggressivität.

 

Knurren oder Brunnen ist meist auch ein Ausdruck von Aggressivität. Es kann aber auch vorkommen, dass das Hamstermännchen nach der Begattung von sich gibt.

 

Neben diesen ganz spezifischen Lauten kommt es aber auch immer wieder vor, dass ein Hamster während seiner Schlafphasen oder auch wenn er in der Behausung herumspaziert, diverse Geräusche von sich gibt. Gerade Mittelhamster sind für diese Form der Kommunikation bekannt, aber auch bei Zwerghamstern kann man ab und an Laute vernehmen, die nichts mit den oben genannten Gründen zu tun haben. Solche Geräusche hören sich ein wenig so an, wie ein leichtes Niesen oder Quittchen, kombiniert mit einem unverständlichen leisen Gebrabbel. Oft hat man den Eindruck als wollte der Hamster damit wirklich etwas mitteilen, sei es dass dem Nager etwas nicht passt, ihm etwas besonders gut gefällt oder einfach nur wilde Selbstgespräche führt.

 

Körpersprache:

 

In einem Hamstergesicht kann man leider keine Ausdrucksformen erkennen, aber dafür benutzt das Tier bestimmte Körperhaltungen, die ebenso Auskunft über die momentanen Laune oder die Wünsche des Hamsters geben können.

Schleicht der Hamster flach auf den Boden entlang, ist er ein wenig unsicher. Dies tut er meist in einer unbekannten oder auch neuen Umgebung.

 

Geht ein Hamster stelzbeinig und mit steil nach oben gestreckten Schwänzchen fürchtet er sich. Bei jungen Hamstern ist dies aber auch eine Form der Unterwürfigkeit gegenüber älteren oder stärkeren Artgenossen.

 

Bei extremer Gefahr durch Fressfeinde oder bei sehr großer Angst legt sich der Hamster reglos auf den Rücken und stellt sich tot. Manchmal klappt es.

 

Männchenmachen bedeutet entweder Aufmerksamkeit erregen, kann aber auch Aggression ausdrücken.

 

Stellen sich die kleinen Tierchen auf ihre Hinterbeine und schnuppern in der Luft, so prüfen sie die Umgebung und versuchen mögliche Gefahren zu orten.

 

Sitz der Hamster auf den Hinterbeinen und seine Pfötchen hängen herab, ist dies ein Ausdruck von Sicherheit und Ruhe. Hängt das eine etwas tiefer, so sichert das Tier seine Position.

 

Hebt ein Männchen eine seiner beide Vorderpfoten, ist dies meist eine Abwehrbewegung gegenüber einem Weibchen.

 

Bläst der kleine Racker seine Backentaschen auf und stellt die Ohren hoch, so droht er.

 

Legt der Hamster die Ohren an (richtet sie nach hinten) kann dies mehrere Ursachen haben. z.b. Müdigkeit, Unsicherheit, Angst, schlechte Laune, Aggressionen oder Aufmerksamkeit. Faltet er jedoch die Ohren zusammen, möchte er damit in jedem Fall Aufmerksamkeit erreichen.

 

Macht der Hamster Luftsprünge, drückt er somit gute Laune und Übermut aus.

 

Putzt er sich ausgiebig und genüsslich, gähnt oder streckt er sich, so fühlt sich der Nager behaglich und hat seine innere Unruhe.

 

Unvermitteltes Putzen, wie auch ein schreckhaftes Zusammenzucken deuten darauf hin, dass sich das Tier erschrocken hat und unsicher ist. 

 

 

 

 

 

 

 
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