Rennmäuse:
 

 

Typisch Rennmaus:

 

Charakterisch für Rennmäuse sind ihre unerschöpfliche Neugierde und Außerordentliche Agilität. Sie lieben ein weitläufiges Revier, in dem sie sich zunächst einmal den nötigen Überblick verschaffen, in dem es dann aber wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Ihre Neugierde lässt sie schnell Kontakt zu allem Neuen aufnehmen, auch zu ihrem Menschen. Sie brauchen immer eine Fluchtmöglichkeit, um sich bei Unsicherheiten oder Erschrecken blitzschnell verkriechen zu können.
 
Rennmäuse sind einfach unwiderstehlich, ihr quirliges
neugieriges Temperament sowie ihr interessantes
Verhalten regt zum Beobachten an und garantiert jede
Menge Spaß, vor allem wenn Sie ihnen immer genügend
Spielzeug zum Zernagen. ( z.b. Klopapierrollen, Zewarollen)
 
Was Rennmäuse brauchen:
 
Rennmäuse sind im Vergleich zu anderen Kleinnagern
Außerordentlich pflegeleicht. Sie riechen bei richtiger Pflege nie auffällig und werden selten krank. Halten sie eine Rennmaus nie alleine mindestens zwei Tiere oder mehrere je nach Unterbringungsmöglichkeiten.
 
Grundausstattung:
 

Rennmäuse können in einem Glasbehältnis genauso wie in einem Gitterkäfig gehalten werden, ein Glasbehältnis hat seine Vorteile, dass so wenig Einstreu nach außen gescharrt wird. Zu der Ausstattung gehört natürlich ein Laufrad oder Laufkugel, ebenso wichtig ist eine Trinkflasche und ein Behälter der aus Keramik oder Glas besteht für das Sandbad (geeignet ist der Chinchilla Sand, auf keinen Fall Vogelsand weil er grober ist.) So wie bei den Mäusen lieben es die Rennmäuse auch weich (Toilettenpapier siehe bei den Mäusen).
Zum Einstreu gehört ein Haufen heu dazu damit bauen auch ihr Nest. Sie brauchen natürlich auch einige Versteckmöglichkeiten dazu gehören Häuser aus Holz obwohl sie mit der Zeit die vernichten aber es ist nicht so, schlimm gut für die Zähne.
 

Rennmäuse sinnvoll beschäftigen

 
Buddel und Versteckspiele:
 
Das bevorzugte Beschäftigungsterrain sind der Boden und der Untergrund. Ausreichend Einstreu zum Wühlen eignet sich also besser zur Beschäftigung als Klettermöglichkeiten, das gilt auch für Krabbellabyrinthe, Spielhäuser oder eine Sandbadschale. Für noch mehr Spaß sorgen sie, wenn sie Röhren und Unterschlupfmöglichkeiten im Gehege anbieten. Legen sie eine leere Kartonage, zum Beispiel eine an den Stirnseiten aufgerissene Milchreisverpackung, auf die Grundeinstreu. Legen sie zwei Gänge aus Röhren so dass sie in die Kartonage münden. Bedecken sie das Gebilde locker mit Zweigen, Heu, Stroh und Tissue. Die Rennies werden sich diesen Kunstbau schnell erobern.
 
Rennmaus Parcours:
 
Alternativ zum Freilauf können Sie den Rennmäusen eine abgegrenzte Fläche vorbereiten, auf der Sie allerlei Spielzeug in eine Art Parcours zusammenstellen. Als Abgrenzung eignen sich glatte, mindestens 50 Zentimeter hohe Platten aus Holz oder Kunststoff, Zweige oder Wurzeln natürlich nicht als Spielzeug sondern wieder einmal als Möglichkeit, Röhren und Höhlen zu erkundigen und diese zu schlüpfen. Sie kommen den Tieren dabei entgegen, wenn sie das Spielzeug näher an den Wänden auslegen, weil sie sich hier sicher fühlen.

     


 
 
Sicherheit beim Freilauf:
Stecker auch vom Netz genommene, sollten nicht herumliegen, denn sie werden be- oder zernagt, wie alles andere auch, was sich dafür eignet. Das können am Boden liegende Zeitschriften, Stickzeug, Körbe oder Schuhe sein.
Räumen Sie alles, woran Rennmäuse hinaufklettern könnten (etwa Decken auf dem Sofa) oder in das sie hineinfallen könnten, wie Vasen weg.
Schließen Sie Fenster und Türen (auch gekippt) durch die Zeit im Auge.
Rennmäuse krabbeln gern unter wie auch hinter Möbel. Deshalb sollten Sie vorausschauend solche Versteckmöglichkeiten absichern, indem Sie zum Beispiel ein Brett davorstellen. Rücken Sie aber nie ein Möbelstück, um das Tier heranzukommmen- allzu leicht verletzen Sie es dabei!!
Für Rennmäuse erreichbare Blumentöpfe werden zum Buddelparadies, denn sie wühlen sich mit Leidenschaft einen Gang in die Blumenerde und beknabbern schon mal ein Blatt. Giftige Zimmerpflanzen sind deshalb im Rennmaus Zimmer tabu.
Andere Heimtiere, beispielweise Hunde oder Katzen, verbannen Sie auf Dauer des Auslaufs aus dem Raum.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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