Krankheiten der Rennmäuse:
 

Krankheiten Symptome und Behandlung:

 

Atemwegserkrankungen: Meist Zugluft oder Feuchtigkeit, auch zu hohe Luftfeuchte bei kühler Raumtemperatur, im Sommer auch Hitzestress möglich. Oder allergische Reaktion auf zu staubige Einstreu. Bei starkem Beschwerden Verdacht auf Lungenentzündung.

 

Symptome: Husten oder Schnupfen, klickende Geräusche beim atmen.

 

Behandlung: Käfigstandort überprüfen, bei Kälte Infarotlampe! Zum Tierarzt bei starken Symptomen.

 

 

Beißerei: Tiere streiten sich; Revierkämpfe; unsachgemäßes Aneindergewöhnen.

 

Symptome: Blutende Stellen im Fell( vor allem am Rücken) Verletzungen, Brüche.

 

Behandlungen: Ursachen klären beseitigen zum Beispiel streitende Tiere trennen. Gegebenfalls zu Tierarzt.

 

 

Durchfall: Im günstigsten Fall liegen Verdauungsstörungen (z.b. verdorbenes Futter oder Wasser, zu viel Saftfutter) zugrunde. Im ungünstigen Fall eine Magen- Darm- Trakts.

 

Symptome: Die Rennmaus frisst weniger, hat breiigen Kot und ein verschmutztes Hinterteil.

 

Behandlung: vorübergehend Trockenfutter geben, tränken mit Schwarztee oder einem elektrolytischen Getränk vom Tierarzt. Dauern die Symptome länger als ein, zwei Tage, Tierarzt aufsuchen und Käfig vorsorglich desinfizieren.

 

 

Parasitenbefall: Milben oder auch Haarlinge.

 

Symptome: auffällig häufiges Kratzen, Verkrustungen im gesamten Fell.

 

Behandlung: eignen Bestand von fremden unsauberen Tieren fern halten. Mittel gegen diese Parasiten vom Tierarzt besorgen. Käfig, seine Umgebung und das Zubehör desinfizieren.

 

Hautinfektion: bakteriell entzündete Hautaufschürfungen oder auch Bisswunden.

 

Symptome: stellenweise Haarverlust, Hautrötungen und offene Wunden. Oft zusammen mit Schwellungen von Nase und Pfoten.

 

Behandlung: auf Hygiene achten, Käfig desinfizieren, Tiere vom Arzt mit Antibiotikum behandeln lassen.

 

Wichtiger Hinweis: Gerötete Kahlstellen im Fell können Glatzflechte anzeigen, die für Menschen ansteckend ist. Tierarzt konsultieren, bei Diagnose Glatzflechte sofort Hausarzt aufsuchen.

 

Krämpfe: genetische Veranlagung, Hirnschädigung.

 

Symptome: unkoordienierte Bewegungen oder regungsloses,dann wieder zuckendes Daliegen. Gleicht epileptischem Anfall.

 

Behandlung: Stress vermeiden, mineralreiches (magnesiumreiches) Futter geben.

 

Schlaganfall: Aderverschluss im Gehirn, meist altersbedingt verursacht auch durch zu fetthaltige Ernährung.

 

Symptome: halbseitige Lähmung oder ein Bein wird nachgezogen. Tritt meist bei Alttieren auf. Viele, nicht alle Tiere überleben.

 

Behandlung: Tier warm halten, Arzt aufsuchen, sicherstellen dass das Tier fressen und saufen kann.

 

 

Tumoren: Zellwucherungen.

 

Symptome: Gewichtsverlust, sichtbare oder tastbare Verdickungen im und am Leib, einige Tiere überleben. Häufiger bei älteren Tieren.

 

Behandlung: Äußere Tumoren kann man oft herausoperieren. Mit Tierarzt Behandlungsaussichten besprechen.

 

Tyzzer Seuche: Bakterien, Infektion auch durch Hausmäuse, durch Stress begünstigt.

 

Symptome: Apathie, schneller körperlicher Verfall.

 

Behandlung: nur durch Tierarzt. Antibiotikum. Käfig desinfizieren.

 

 

Würmer: Wurmbesiedlung des Darms.

 

Symptome: Abmagerung, nachlassende Fruchtbarkeit.

 

Behandlung:  Kotuntersuchung vom Tierarzt machen lassen. Medikament.

 

Die Körpertemperatur beträgt bei einer Rennmaus 38,5-39,5 °C.

 

Das Tier sollte wöchentlich untersucht werden. Augen, Zähne, Ohren, Nase, After, die Krallen und das Fell auf Parasiten und Bisswunden. Das Wiegen eines Tieres gehört natürlich dazu verliert es rapide an Gewicht sollte man den Tierarzt aufsuchen.

 

 

 

 

 

 
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